Winterlicher flambierter Bratapfel in der Draußenküche

Flambierter Bratapfel auf dem Lagerfeuer zubereitet

Das sind die Zutaten für unsere winterlichen Bratäpfel

Vorweihnachtszeit ist Bratapfel-Zeit. Bratäpfel lassen sich sehr einfach zubereiten und sind ein duftender warmer Nachtisch, der sich auch schnell draußen am Lagerfeuer zubereiten lässt. Schmeckt köstlich und macht große und kleine Schleckermäuler glücklich! Den besonderen Pfiff gibt es, wenn ihr an einem kalten, dunklen Winterabend die saftigen Äpfel flambiert. Das schmeckt nicht nur besonders gut, es ist dann auch noch ein echter Hingucker.

Zutaten für zwei gefüllte Bratäpfel:

  • zwei etwas größere säuerliche Äpfel, z.B. Boskop
  • 1 TL Margarine für die Form

Für die Bratapfel Füllung haben wir folgende Zutaten verwendet:

  • ca. 50 g Marzipanrohmasse
  • 2 gehäufte Eßl. Rohrzucker
  • 2 gehäufte Eßl. Rosinen
  • 2 cl hochprozentigen (brennbaren) Rum
  • 1 kleines Ei
  • 1 Prise Zimt

Flambierte Bratäpfel auf dem Lagerfeuer

Eine Prise Zimt verleiht dem Bratapfel den Wintertouch, ist aber Geschmackssache.

 

Bratapfel Rezept Schritt für Schritt in unserem Video:

Die Bratapfel Zubereitung in unserer Draussenküche:

  1. Je nach Geschmack Rosinen eine halbe Stunde vor Verwendung in 1 cl Alkohol oder warmem Wasser einlegen.
  2. Äpfel waschen, am Blütenende eine dünne Scheibe abschneiden und anschließend das Kernhaus vorsichtig mit einem Teelöffel aushöhlen. Bitte jedoch nicht bis zur Stielseite durchstechen. Diese Technik hat den Vorteil, dass man kein spezielles Küchenwerkzeug (Kernhausausstecher) dafür benötigt und die Masse nicht am anderen Ende herauslaufen kann. Alternativ kann man auch mit einem Kernhausausstecher das komplette Kernhaus herausstechen.
  3. Nun die Füllung vorbereiten: Die Marzipanrohmasse zu einer kleinen Kugel formen in eine Schüssel geben und eine Vertiefung hineindrücken.
  4. Zucker und Rosinen inklusive Restflüssigkeit hinzufügen.
  5. Ei trennen, entweder das Eiweiß ODER das Eigelb hinzufügen. Wenn man das Eiweiß verwendet wird die Masse etwas fluffiger und geht im Apfel auf. Das Eigelb hat den Vorteil die Masse etwas kompakter zusammenzuhalten.
  6. Alle Zutaten zu einer geschmeidigen Masse zusammenkneten. Unbedingt Küchenrolle/Wasserschale in der Nähe bereithalten, da die Masse sehr klebrig ist.
  7. Nun die Füllung hälftig mit einem Teelöffel in die beiden ausgehöhlten Äpfel einfüllen.
  8. Äpfel mit einer Prise Zimt bestäuben
  9. Abgeschnittene Apfelblüten-Deckel aufsetzen.
  10. In die feuerfeste Kastenform zwei kleine Magarinetupfen geben und die beiden Äpfel daraufsetzen.
  11. Form mit dem Deckel verschließen und in die nicht zu heiße Glut stellen, zusätzlich etwas Glut auch auf dem Deckel als Oberhitze verteilen.
  12. Äpfel ca. 12 Minuten garen lassen, zwischendurch Deckel lüften und prüfen dass die Äpfel nicht schwarz werden. Ggf. Glut auf dem Deckel entfernen.
  13. Nach Ende der Garzeit restlichen Rum in einer Kelle in der Glut etwas erwärmen, anzünden und damit die fertigen Bratäpfel in der Form flambieren.
  14. Anrichten und z.B. mit geschlagener Sahne, Eierlikör oder Vanillesauce servieren.

 

Flambierte Bratäpfel auf dem Lagerfeuer

Flambierte Bratäpfel am Lagerfeuer

Wer den Äpfeln treu bleiben will oder einfach noch welche übrig hat, dem empfehlen wir unsere Apfel-Kartoffelsuppe als Hauptspeise.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

 

Aufrufe: 185

Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

3 Antworten zu Winterlicher flambierter Bratapfel in der Draußenküche

  1. Pingback:Rathays Bild des Monats im Coronajahr 2020

  2. Achim sagt:

    Sieht super lecker aus. Machen wir hier am Wochenende gleich auf dem Feuer bei -15 Grad ein Hochgenuss :-)

    • Outdoor Hochgenuss sagt:

      Da sind wir sehr gespannt wie es euch schmeckt! Wünschen euch gelenkige Finger und viel Spaß am Feuer. Viele Grüße in den Norden, Silke und Thomas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.