Der Isarradweg – Alles im Fluss und Flow von der Quelle in Tirol zur Mündung nach Niederbayern

Einer unserer Lieblingsblicke - Sylvensteinspeichersee

Einer unserer Lieblingsblicke – Sylvensteinspeichersee

Der Isarradweg, ein Fernradweg ganz nach unserem Geschmack

Als Tirolerin entspringt die Isar im Karwendelgebirge und der Isarradweg folgt dem Fluss auf rund 300 Kilometer bis zur Mündung in die Donau bei Deggendorf im Bayrischen Wald. Nach der kurzen Passage durch das österreichische Tirol führt der Radweg häufig entlang des Flusslaufs von Süd nach Nord, von Oberbayern nach Niederbayern. Ausgeschildert ist der Radweg in beiden Richtungen, teilweise mit einem eigenen Radsymbol, und zwischendurch folgt man den regionalen Ausschilderungen. Die Entscheidung, ob man mit oder gegen die Fließrichtung fährt, sollte bei der Planung gut überlegt sein. Wir haben uns für die Fließrichtung entschieden, es hat rückblickend durchaus großen Charme, die sportlichere Variante gegen den Strom zu wählen. Wir rollen somit aus der spektakulären Bergkulisse des Karwendel- und Wettersteingebirges in Richtung Flachland. Auf den ersten Etappen durch die zahlreichen Natur- und Landschaftsschutzgebiete erleben wir den wilden Charakter der Isar besonders intensiv. Spannende Kontraste sind die Städtchen am Wegesrand, die ihren regionalen Charme allesamt bewahrt haben und sich wie kleine Juwelen entlang der Strecke auffädeln. Typisch für uns haben wir wieder einige kulinarische Abstecher in die Tour eingebaut und hatten am Ende rund 480 Kilometer auf dem Tacho. Genau hier waren die E-Bikes besonders hilfreich, grundsätzlich ist der Radweg auch mit Tourenbikes gut zu bewältigen.

Isarradweg stilisierte Karte

Isarradweg Übersichtskarte

Werbehinweis: Dieser Beitrag entstand im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem © Arbeitskreis Isarradweg. Auf Art, Inhalt und Umfang des Artikels hat dies jedoch keinen Einfluss.

Bilderbucheinstieg in eine wilde Flusslandschaft

Der Auftakt des Isarradwegs mit der Fahrt hinauf zum Quellgebiet des Flusses ist spektakulär. Auf keinem der bisher von uns gefahrenen Flussradwege waren wir vom Tourauftakt so begeistert wie auf dem Isarradweg. Denn wir starten eben in Scharnitz nicht direkt Richtung Mittenwald, sondern schlagen den rund 12 Kilometer langen Weg hinauf ins Quellgebiet ein, das mitten im Karwendelgebirge liegt. Vorbei am Naturpark-Infozentrum radeln wir bald schon parallel zur lebendig sprudelnden Isar. Glasklar und wild ist der Fluss, das Wasser einladend frisch. Das Flussbett hat sich förmlich ins Tal hinein gefräst. Wir schrauben uns auf der Strecke zum Ursprung rund 200 Meter in die Höhe und je höher wir gelangen, desto eindrucksvoller ist unser Blick auf den Fluss und die uns umgebenden Berggiganten, wie z.B. den Scharnitzer Hausberg, den Hohen Gleirsch (2.492 m). Die E-Bikes erweisen uns hier einen guten Dienst, denn zum Einstieg in eine mehrtägige Radtour, mit voll bepackten Satteltaschen, brauchen wir immer eine Eingewöhnung. Wir erreichen die Geburtsstube der Isar, auf 1.162 Metern, die auch gleichzeitig den höchsten Punkt unserer gesamten Tour markiert. Der Nachmittag ist eine gute Zeit, um zu den verschiedenen Quelltöpfen zu spazieren und zu beobachten, wie sich die kleinen Rinnsale zu größeren formieren.

Erfrischung in der Isar

Erfrischung in der Isar

Bei der Abfahrt zurück ins Tal bringt der Perspektivenwechsel neue Eindrücke mit sich. Wir rollen den Berg hinunter und steigen immer wieder in die Bremsen, für die umherlaufenden Kühe und um diese eindrucksvolle Landschaftsszenerie zu betrachten. Über Scharnitz erreichen wir Mittenwald, das mit den zahlreichen Lüftlmalereien an den Hausfassaden eine ganz besondere Outdoor-Bildergalerie bereithält. Für zahlreiche Gäste ein lohnenswertes Urlaubsdomizil und somit war für uns direkt im Ort keine Übernachtung mehr zu kriegen. Eine tolle Übernachtungsalternative ist der oberhalb liegende Lautersee: Eine riesige, erfrischende Badewanne umgeben vom Wettersteingebirge. So lieben wir den Tagesausklang: ein erfrischendes Bad im See mit Blick auf glitzernde Gipfelkreuze und kitschig schönes Abendrot!

Tagesausklang am Lautersee über Mittenwald

Tagesausklang am Lautersee über Mittenwald

Cruisen durch das Naturschutzgebiet Oberes Isartal

Weiter führt uns die Strecke Richtung Wallgau, dort machen wir zuerst eine süße Pause im Chocowerk. Dann schwingt sich der Isarradweg entlang einer für Radfahrer kostenfreien Mautstraße auf rund 12 Kilometer Berg ab durch das Naturschutzgebiet Oberes Isartal bis nach Vorderriß. Der Fahrweg rückt häufig nah heran an die wilde Flusslandschaft, die hier zahlreiche Kiesbänke freigibt. Zwischendurch halten wir immer wieder an, stellen das Rad ab, um zu Fuß noch dichter an die Isar heranzukommen. Nach der Mautstraße folgt ein Straßenabschnitt, der am Wochenende stark befahren ist. Wer kann, sollte das bei seiner Tourenplanung berücksichtigen. Die Belohnung folgt jedoch prompt: Der Sylvensteinspeichersee mit seiner fjordähnlichen Anmutung gehört rückblickend zu unseren landschaftlichen Lieblingsplätzen entlang des Isarradwegs. Sowohl am Abend als auch am Morgen herrscht eine ganz besondere Stimmung am See. In Fall, unserem Übernachtungsort, gibt es übrigens eine Badestelle mit feinem Kies.

Picknickpause auf den Isarkieseln

Picknickpause auf den Isarkieseln

Von Weißwurst-Grau bis bayerisch Weiß-Blau

Die Überfahrt am nächsten Morgen über die Brücke ist filmreif. Zahlreiche Nebelschwaden tanzen wie kleine Gespenster über die smaragdgrüne Wasseroberfläche und ziehen langsam den Hang hinauf. Wir rollen Richtung Lenggries und auch der zwischenzeitlich dichte Wolkenvorhang am Himmel kann uns nicht von unserem Vorhaben abhalten, einen Abstecher mit der Bergbahn hinauf zum Weißwurstimbiss auf das Brauneck zu machen.

Gipfel-Weißwurst

Weißwurst-Frühstück auf dem Brauneck

Nach dieser Unterbrechung kaum zurück auf dem Sattel verziehen sich die Wolken und wir bekommen den typisch bayrischen Himmel in Weiß-Blau zurück. Passend dazu das fast karibische Flair, das die Isarauen mit türkis glitzerndem Wasser kurz vor Bad Tölz verströmen. Kontrastreicher Tapetenwechsel bei der Ankunft in der Tölzer Altstadt: Sie steht komplett unter Denkmalschutz, bunte Reklameschilder und schrille Neonbeleuchtung sind hier tabu. Entlang der Marktstraße reihen sich dicht an dicht zahlreiche Häuser mit üppigen Giebeln und bemalten Fronten. Der Isarradweg führt auch mitten durch München, und diese rund 70 Kilometer absolvieren wir heute. Nach zahlreichen Kilometern in unmittelbarer Nähe zum Fluss trennen sich vorerst unsere Wege. Mitten im Wald bei Geretsried liegt der Malerwinkel. Hier blicken wir durch das satte Grün hinunter auf die Isar, die gerade einem Rechtsbogen folgt. Schotter- und Wurzelpassagen begleiten uns wieder hinunter ans Flussbett, über das Naturschutzgebiet Pupplinger Au erreichen wir Wolfratshausen.

Hier werden die Flöße für die Fahrt nach München vorbereitet.

Hier werden die Flöße für die Fahrt nach München vorbereitet.

Bis ins 10 Jh. wurde auf der Isar Flößerei betrieben und zumindest touristisch wird die Tradition noch gepflegt: Riesige aus dicken Holzstämmen zusammengebaute Flöße warten direkt an der Isar auf ihren Einsatz. Mit Liveband, Bierfass und Brotzeit ausgestattet, kann man von hier zu einer feuchtfröhlichen Floßfahrt in Richtung München aufbrechen. Kurz vor unserem Abzweig zum Biergarten beim Kloster Schäftlarn nähert sich uns ein Floß, auf dem eine Gaudi in Gang ist. Satt und glücklich radeln wir nach der Genusspause weiter. Über Grünwalds Villenviertel geht’s hinein nach München. Der Radweg führt uns am Fluss entlang mitten durch die Isarauen. Trublig ist es jetzt auf dem Rad, so ein bisschen Sightseeing vom Sattel aus ist da fast nicht drin! Wir haben in München keinen Übernachtungsstopp eingeplant, denn wir haben am Vortag unseres Tourenstarts dort die Leihräder abgeholt und einen Großstadttag eingelegt. Bremsen jedoch für eine Pause in einem der isarnahen Biergärten „am Flaucher“ an. Dann erwartet uns nochmal der Sattel; auf den verbleibenden Kilometern nach Ismaning, mit unserem Übernachtungsdomizil, sind wir rechts und links der Isar ummantelt von Bäumen.

In München ist an und in der Isar ganz schön was los.

In München ist an und in der Isar ganz schön was los.

Superlative erwarten uns entlang des Isarradweges

Mit Freising erwartet uns kaum 20 Kilometer entfernt die historische Biermetropole. Am Morgen ist wenig los an der Isar, die mit den großen aus dem Wasser ragenden Ästen, ein bisschen verstrubbelt aussieht! Freising liegt im Süden des größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiets der Welt – der Hallertau und vor der Stadterkundung gibt es genau dorthin eine Zugabe mit dem Rad. Am frühen Abend zurück in Freising zieht es uns hinauf auf die beiden markanten Berge der Stadt: den Domberg und den Weihenstephaner Berg. Hier hat die älteste noch aktive Brauerei der Welt ihren Sitz und Biergarten.

Radlerin im Hopfenmeer

Chilliges Hopfen-Cruisen durch die Hallertau

Das Etappenziel des heutigen Tages ist Landshut, zwischenzeitlich cruisen wir durch Niederbayern. Auf dem Weg dorthin passieren wir das 590 Hektar große Naturschutzgebiet Mittlerer Isarstausee mit zwei Stauhaltungen des Isarkanals, das ein Vogelparadies ist: Hier brütet die größte Kolonie der Flussseeschwalbe in Bayern, auch der Nachtreiher fühlt sich wohl. Ansonsten ist dieser Abschnitt bis Landshut ein bisschen zäh. Aber nicht jeder Kilometer auf einem langen Radweg kann ein leuchtendes Feuerwerk zünden. Wer einen Abstecher ins Moosburger Zentrum macht, kann entspannt auch in die Regionalbahn steigen und hat zehn Minuten später Landshut erreicht. Wir erreichen Landshut auf den Rädern und sind begeistert vom uns erwartenden Fotomotiv: Über der Stadt thronend die in Weiß erstrahlende Burg Trausnitz und davor direkt in der Innenstadt der schlanke Turm der St. Martins Kirche und beides spiegelt sich in der Isar. Den selbst mit E-Bike anstrengenden Abstecher hinauf zur Burg absolvieren wir nach einem unvergesslichen Abend inmitten der für die Landshuter Hochzeit festlich geschmückten Alt- und Neustadt.

Radler vor der Stadtkulisse Landshuts

Landshut empfängt uns herzlich!

Wadln baden und Dirndl gucken auf dem Isarradweg

Landschaftlich kontrastreich wird es auf der Etappe nach Landau. Vorbei an drei idyllischen Stauseen liegt auch das Kernkraftwerk Isar auf der Strecke und kurz darauf betrachten wir die kleine Waldidylle beim Aichbach. Für Wanderfreunde gibt es den Abstecher zu den Wachsenden Felsen bei Usterling, den wir nicht verpassen wollen. Dann wird es Zeit, zumindest die Waden mal in die Isar zu stellen. Entlang des Radweges gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine kleine Abkühlung oder auch ein Vollbad im Fluss, aber irgendwie sind wir daran bisher vorbeigerollt.

Paar erfrischt sich in der Isar

Eine Erfrischung in der Isar ist an vielen Stellen möglich.

Von oben braut sich ein ausgewachsenes Gewitter zusammen und wir nutzen die Chance für einen Besuch bei der Dirndl-Designerin Christina Kronawitter in Landau – zugegeben, der Abstecher gefällt uns Madln sicher mehr. Der Asphalt dampft nach dem andauernden Regenguss und über eine alte Bahntrasse entlang des Bockerlbahn-Radweges, mit erstem Blick auf die Erhebungen des Bayrischen Walds, fädeln wir wieder auf den Isarradweg ein. Die letzte Etappennacht wollen wir in einem Tiny House verbringen. Dafür machen wir einen finalen Abstecher, überqueren bei Zeholfingen die Isar und radeln in der Abendsonne nach Wallersdorf. Unser abschließender Biergartenbesuch dort wird mit Livemusik der Musikkapelle in Lederhosen und Dirndl gekrönt!

Schnitzel im Bayerischen Biergarten

Der letzte Abend im Biergarten – Schnitzel, Bier und Livemusik.

Wo der Isarradweg in den Donauradweg mündet

Auf dem Isardamm rollen wir vorbei an Plattling, nach den Flachland-Etappen durch Niederbayern, schinden die 1000er Erhebungen im Bayrischen Wald aus der Ferne mächtig Eindruck. Dann neigt sich der Schmusekurs mit der Isar dem Ende entgegen. Denn durch das Naturschutzgebiet Isarauen werden wir auf Schotterwegen abseits der Isar durch die schützenswerte Auenlandschaft geführt. Wir pausieren im Infozentrum Isarmündung, das inmitten der Auenwälder liegt: In der rund acht Hektar großen Außenanlage kann man die Fauna und Flora der hier typischen Fluss- und Auenlandschaft, zu Fuß entdecken und z.B. den Aussichtsturm besteigen. Uns haben es die 20 Auerochsen, die die Auwiesen beweiden, angetan; die alte Rasse mit der besonderen Hornkrümmung aus der Ferne zu beobachten, wirkt wie eine Mini-Meditation. Nach weiteren fünf Kilometern ist die Mündung erreicht: Ein bisschen wehmütig blicken wir hinüber zur Donau, die das Wasser der Isar nun auf der weiteren Reise ins Schwarze Meer mitnimmt. Wer noch nicht bereit ist, die Heimreise anzutreten, der schwenkt jetzt elegant in den Donauradweg ein! Für uns geht’s zurück nach Plattling und von dort  mit der Regionalbahn zurück nach München und ihr wisst ja, da gibt es viele ganz wunderbare Biergärten.

Radler erreichen die Isarmündung in die Donau

Wir haben das Ziel erreicht, hier mündet die Isar in die Donau.

Abstecher auf der Tour:

Vernebelter Blick vom Brauneck


Auffahrt mit der Bergbahn auf das Brauneck bei Lenggries:
Die dichte Nebelsuppe hält uns nicht davon ab, vom Isarradweg kurz nach Lenggries abzuzweigen und mit der Bergbahn hinauf auf das Brauneck auf 1.555 m hinaufzufahren. Die Wanderung hinauf zum Gipfelkreuz ist ein kleiner Spaziergang und bei klarer Sicht genießt man einen Premiumblick ins Karwendel- und Wettersteingebirge. Wir krönen unseren Ausflug mit einem Weißwurstfrühstück mit Weißbier auf der Terrasse des Panoramarestaurants. Wir sind heute die ersten Gäste; gut gelaunt bekommen wir einen frischen Kaffee serviert und schon bald dampft der Kochtopf mit vier prallen Würsten vor unserer Nase. Der Ausblick gleicht einer Theatervorstellung: Vorhang auf – Vorhang zu, zumindest immer wieder erhaschen wir für Sekunden einen Ausblick auf die Berggipfel.

Hopfenerlebnishof in der Hallertau.

Hopfenanbaugebiet Hallertau: Einen etwas größeren Nachmittagsausflug nehmen wir in Freising unter die Reifen. Die traditionsreiche Bierstadt liegt im Süden der Hallertau, dem mit 2.400 km² größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Rund 85 % des Hopfens für den deutschen Markt werden hier angebaut. Wir haben uns verabredet, mit Daniela Blomoser, deren Familie seit Jahrzehnten Hopfen anbaut und das Areal zu einem Hopfenerlebnishof ausgebaut hat. Wir schlängeln uns durch einen dichten Hopfendschungel, denn Ende Juli sind die Hopfenranken längst die akkurat gespannten Drahtseile hinauf gerankt und oben am etwa acht Meter hohen Gerüst angekommen. „Ende April startet die Pflanze den Wachstumsturbo und schießt bis zu 35 Zentimeter täglich in die Höhe“, erklärt uns die Hopfenbotschafterin. 34 Hektar Fläche bewirtschaftet der Familienbetrieb insgesamt und baut je zwei Aroma- und Bitterhopfensorten an: Perle, Hersbrucker Spät, Herkules und Hallertauer Magnum. Gemeinsam spazieren wir durch einige Hopfenreihen, die ein wenig Dschungelambiente aufkommen lassen. Die Eindrücke machen durstig und wir grinsen der kleinen Bierverkostung entgegen, die Daniela vorbereitet hat. Hopfen beruhigt und macht müde, gibt sie uns mit auf den Weg – stimmt, jetzt kann der Akku mal wieder zeigen, was er kann! Abschließender Stopp ist der Hopfenaussichtsturm zwischen Reicherts- und Willertshausen, der leider nicht ausgeschildert ist. Beim Schweben über dem Hopfenmeer auf der Aussichtsplattform sind wir mit der kleinen Irrfahrt versöhnt und cruisen auf dem Bockerl-Radweg zurück nach Freising.

Wachsender Fels bei Usterling

Wachsender Fels bei Usterling: Hinauf zum Naturdenkmal gelangen wir über einen kleinen ausgeschilderten befahrbaren Weg. Über den Felsen führt uns ein Fußweg. Von dort kann die fast 40 Meter langn und fünf Meter breite, dick bemooste poröse Kalksteinformation, die uns an einen langgezogenen Kamelrücken erinnert, sehr gut bestaunen. Auf diesem Gesteinrücken hat sich eine kleine Wasserrinne eingefräst, in der das kalkhaltige Grundwasser zutage tritt und der darin enthaltende Quellkalk, mit jedem Tropfen den Fels zum Wachsen bringt. Die kleine Spaziereinheit nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und macht Eindruck.

Städteperlen entlang des Isarradwegs

Die Mischung zwischen ruhigen, sehr eindrucksvollen Landschaftsbildern und Abstechern in die schmucken Städte machen den Isarradweg für uns so reizvoll. Wir sind zugegebenermaßen keine Fans von Städtetrips: Nach einer Radetappe in einer Stadt anzukommen und nach einer Erfrischungsdusche die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten zu erkunden, ist genau nach unserem Geschmack.

Bad Tölz am Abend

  • Bad Tölz, die gemütliche Kleinstadt mit der kopfsteingepflasterten, werbe- und neonbeleuchtungsfreien Fußgängerzone gefällt uns immer wieder gut.  Einheimische, Touristen und insbesondere Radreisende beleben die Innenstadt. Für Radler ist Bad Tölz ein Schmelztiegel, denn neben dem Isarradweg führen auch der Bodensee-Königssee-Radweg und der Radweg München – Venedig führen durch den heilklimatischen Kurort. Wir sind keine großen Fans offizieller Stadtführung, mit Kulinarik kann man uns jedoch immer locken und wir treffen uns mit Angelika Schmidt, einer der fünf Stadtversucherinnen, die hier kulinarische Touren anbieten. Entlang der gepflasterten Marktstraße  stehen einige besonders notalgische Häuser. Gegenüber der Hausnummer 57, dem Moralt-Haus, bleibt Angelika länger stehen. August Moralt, betrieb eine kleine Möbelschreinerei und hat sich den hölzernen Klosettdeckel patentieren lassen und damit ein kleines Firmenimperium begründet, verrät uns die Stadtverführerin. Genau solche kleinen Geschichten mögen wir, wenig Zahlenwerk, das man schnell vergisst, sondern diese Anektoden, die einen Ort besonders machen. Wir vermuten mal, den Spitznamen „Abortdeckel-Gustl“ hat der August mit dieser Erfolgsgeschichte im Rücken sicher leicht verkraftet.

     Genussvolles Bad Tölz mit den Stadtversucherinnen

Nun zum Genuss: Wir spazieren hinunter zum Amortplatz, hier erwartet uns Beate Reindl, die mit dem “Rendezvous der Genüsse”, ein wunderschönes kleines Naschwerk-Geschäft, das den warmen Charme eines Kaufmannsladens versprüht, seit mehr als 20 Jahren betreibt. Für uns hat sie ein Kurkuma-Tartuffo, Kokos- und Zimtmandeln, Fruchtpralinen und Isarstoandl oder auch Isarbummerl genannt, zusammengestellt. Nach und nach naschen wir die Köstlichkeiten und genießen den Sonnenschein vor ihrem Geschäft.  Im Tölzer Käsladen wird es deftig, dort gibt es drei plus zwei Käsespezialitäten zum Versuchen: Thomas verdreht bei der zweiten Kostprobe genüsslich die Augen. Es ist ein Letiva, lernen wir, dass er im Sommer auf den Almen, zwischen mindestens 1.000 und 2.300 Höhenmetern, über offenem Feuer in einem Kupferkessel hergestellt wird und anschließend mindestens 12 Monate reift. Größter Aha-Effekt, den wir mitnehmen: Auf Käse bildet sich kein Schimmel, der Toxine entwickelt. Egal, wie grauslich, der Schimmel in Grün, Gelb, Schwarz funkelt, einfach großzügig weghobeln und den verbleibenden Käse weitergenießen. Den hochprozentigen Abschluss gibt es in der Enzianbrennerei Schwaighofer, die hatte bei unserem Besuch am Montag leider Ruhetag.

Eisbach Welle München

  • München, auf dem Rad zu erkunden hat uns überraschend gut gefallen. Auf den Radwegen ist mächtig was los, aber ein engmaschiges Wegenetz führt durch die Stadt und entlang der Isar. Die Isarauen werden von den Einwohnern gerne als Naherholungsgebiet genutzt. Auf den Kiesbänken ist mächtig was los und Mensch und Grillfleisch streben einvernehmlich dem individuellen Bräunungsgrad entgegen. Wer ausgiebiges Sightseeing machen möchte, übernachtet am besten direkt in Münche oder einem Vorort, lässt das Gepäck in der Unterkunft zurück und genießt einen sorglosen Trip durch die Stadt zu Fuß oder mit dem Rad. Sehenswürdigkeiten gibt es viele: Für uns ist der Besuch bei den Surfern am Eisbach und der Biergarten am Chinesischen Turm fast schon obligatorisch. Einfach von Biergarten zu Biergarten schlendern, macht uns auch viel Spaß. Das Gebiet “am Flaucher”, das man mit kurzem Abstecher auch direkt vom Isarradweg erreichen kann, gefällt uns besonders gut.

Freising ist Biermetropole

  • Freising besticht durch zwei Berge: den Domberg und den “Weihenstephaner Berg”, hier ist die älteste noch bestehende Braustätte der Welt angesiedelt. Die Stadt hat sich für das Stadtjubiläum 2024 richtig hübsch gemacht und das Assamgebäude und der Mariendom strahlen um die Wette. Durch die Stadt weht ein junges Lüftchen, was auch an den zahlreichen Studenten liegt. Die echte Glückskinder sind, denn zumindest einige Hörsäle der Studierenden des Brauwesens sind direkt im ehemaligen Klosterareal der Brauerei untergebracht. Obwohl der Biergarten der Brauerei riesig ist, bietet er ein sehr schönes Ambiente und der Blick auf den gegenüberliegenden Domberg ist ein Postkartenmotiv – keine Frage. Im kleinen Zentrum finden wir die Fischergasse im ehemaligen Handwerker-Viertel besonders hübsch. Hier fließt die Moosach zwischen den bunten Häusern. Den Abend verbringen wir auf dem Weihenstephaner Berg, für uns das perfekte Ambiente, um den lauen Sommerabend im Biergarten ausklingen zu lassen. Die Biermetropole Freising liegt im Süden der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Wer gerne mal durch Hopfengärten cruisen möchte, kann von Freising aus eine größere Radrunde drehen.

 Landshuter Hochzeit

  • Landshut, eine Stadt, die alle vier Jahre zur Landshuter Hochzeit Kopf steht. Dann werden die Hochzeitsfeierlichkeiten von Karl dem Reichen und Hedwig von Polen in aufwendigen Umzügen, Turnier- und Tanzveranstaltungen authentisch nachgespielt. Höhepunkt ist der Hochzeits(um)zug, der an vier aufeinander folgenden Sonntag stattfindet. Zwischen den Häusern sind bunte Wimpel gespannt, Flaggen sind gehießt und zahlreiche Tribühnen aufgestellt; unter der Woche verwandelt sich die Stadt zu einem riesigen Picknick-Areal und die Tribühnen biegen sich unter den Leckereien und Bierfässchen, die man zu den privaten Verabredungen, die sich zu einer langezogenen Festmeile ballen, mitbringt. Wir sind total überrascht und begeistert von dieser Feierstimmung in der ganzen Stadt! Das nächste Mal finden die Festwochen 2027 statt. Auch ohne dieses besondere Fest, ist Landshut eine Augenweide. Die zahlreichen Schaugiebel an den fein restaurierten Häusern, die sich in vielen Straßen und Gassen aneinander reihen, machen Eindruck! Über der Stadt thront Burg Trausnitz, die man bereits bei der Einfahrt gut sieht. Wer mit dem E-Bike unterwegs ist, sollte den Abstecher hinauf unbedingt machen, denn der Blick über Landshut und die Isar sind ein besonderes Schmankerl.
  • Landau haben wir bei unserem Besuch ein bisschen vernachlässigt, was daran lag, dass wir uns für ein üppiges Fußbad in der Isar vor der Stadt zu viel Zeit gelassen haben. Anschließend haben wir der Dirndldesignerin Christina Kronawitter einen Besuch abgestattet und dann hat Petrus ordentlich und ausdauernd die Regenschleusen geöffnet, so dass für die Stadterkundung keine Zeit mehr blieb.

    Zahlreiche weitere Verlockungen durch charmante Orte und Städte, wie z.B. Mittenwald mit der Lüftlmalerei oder Moosburg mit dem Kloster Kastulus liegen direkt auf der Wegstrecke. Hier darf und muss jeder seine individuellen Prioritäten setzen, um voran zu kommen.

Lüftlmalereien in Mittenwald

Köstliche Leckereien auf dem Isarradweg

Weißwürste, frische Forellen, Haxen, Obatzda, Brezn und regionales (Weiß-)bier wollen wir uns auf dem Radweg auf der Zunge erleben. Entlang des Radwegs gibt es immer wieder Wirtshäuser mit Biergärten in denen die Kastanien Schatten spenden. Für uns kein bisschen kitschig, sondern genau das möchten wir auf diesem Radweg, der uns durch Ober- und Niederbayern führt, serviert bekommen. Damit wir uns diese zahlreichen Genusspausen entspannt erlauben können, haben wir uns für E-Bikes entschieden und die einzelnen Etappentage auch nicht zu üppig geplant. Besonders schön lässt sich die Biergartenatmosphäre am Ende einer Tagesetappe genießen, wenn keine weiteren Kilometer mehr auf den Tacho wollen.

Leckerer Empfang im chocowerk

Chocowerk im Wallgau:

Eine lange Tradition hat das Café im beschaulichen Wallgau. Bereits 1930 wurde hier Weißbier ausgeschenkt. Zwischenzeitlich liegt der Fokus des von Florian und Sissa Holzer Chocowerks auf Schokoladen- und Pralinenträumen und Kuchenköstlichkeiten. Auf der Terrasse sind die Sonnenschirme aufgespannt und im Laden duftet es köstlich nach feinen süßen Besonderheiten. „Vor rund acht Jahren wurden die Pralinen bei uns bunt und das ist zwischenzeitlich auch unser Markenzeichen“, erzählt uns Florian, als wir staunend vor der Pralinenvitrine stehen. Die in den individuellen glänzenden Hüllen versteckten Füllungen sind ein Hingucker. Mindestens 16 Sorten stehen immer zur Auswahl: „Sehr beliebt ist die Salz-Karamell-Praline, in der hellblauen, mit grünen, weißen und schwarzen Strichen und Klecksen gestalteten Äußeren“, verrät uns der Chocolatier. Was mich besonders freut, dass künftig mehr und mehr vegane Varianten ins Repertoire aufgenommen werden. Seit 2021Jahren wird im Chocowerk die benötigte Schokolade selbst aus Bohnen hergestellt. Wer sich die Geschmacksnuancen, der z.B. aus Costa Rica, Nicaragua und der Insel Java stammenden Rohstoffe, im wahrsten Sinne auf der Zunge zergehen lassen mag, ist in Florians Verkostung bestens aufgehoben. Dort lernen wir auch, welche Geschmacksrichtungen in den unterschiedlichen Sorten jeweils ausgeprägt sind. Unsere Probierstückchen sind auf einem Tellerchen angerichtet: „Wir probieren uns von Süß zu Bitter, denn ansonsten würdet ihr bei der voranschreitenden Probe zum Schluss nur noch Zucker schmecken“, erklärt Florian. Zum Abschluss gönnen wir uns auf der sonnigen Terrasse noch einen Kaffee und eine frische, mit gekochten Pflaumen gefüllte, Rohrnudel! Können wir wärmstens empfehlen, die haben Suchtpotenzial!

Biergarten Kloster Schäftlarn

Biergarten beim Kloster Schäftlarn:

Ein Biergarten wie aus dem Bilderbuch ist für uns der beim Kloster Schäftlarn, das nur fünf Minuten entfernt vom Isarradweg nur wenige Kilometer vor Grünwald liegt. Große Kastanienbäume spenden Schatten, darunter stehen zahlreiche Holztische und -bänke und wir lassen uns durstig und hungrig nieder. Die freundliche Bedienung lässt nicht lange auf sich warten, versorgt uns mit einem kühlen Weißbier. Die Speisekarte bietet allerlei typische Biergarten-Köstlichkeiten und wir freuen uns auf die deftige Vesperplatte und die hausgemachte Sülze mit Bratkartoffeln. Hier würden wir gerne einfach sitzen bleiben und den perfekten Sommertag weiter genießen, aber nach der zweiten Getränkerunde schwingen wir uns wieder auf den Sattel.

Unsere Unterkünfte

Hotel Bauer, München

Isarlodge Wiesenhof, Scharnitz: Leider schon ausgebucht, wir hätten gerne bei Birgit Neuner übernachtet; die Unterkunft liegt mitten im Naturpark Karwendel und direkt auf dem Weg ins Quellgebiet, darum geben wir den Tipp gerne weiter.

Lautersee Hotel, Mittenwald-Lautersee: Etwas abseits vom Isarradweg oberhalb von Mittenwald gelegen, gleicht der Lautersee umgeben vom Wettersteingebirge einer riesigen, wohltemperierten Badewanne. Wir haben die abendliche Erfrischung sehr genossen. Sehr freundlicher Hotelinhaber.

Hotel Jäger von Fall, Lenggries-Fall

Posthotel und Gasthaus Kolberbräu, Bad Tölz

Hotel Fischerwirt, Ismaning: Moderne Einrichtung mit einem umfangreichen, sehr appetitlich angerichteten Frühstücksleckereien. Direkt angrenzend ist der Biergarten “Grias di Resi”, hier kann man gemütlich draussen sitzen und das Abendessen genießen.

Bayerischer Hof, Freising: Zentral gelegen mitten in der Altstadt ebenfalls mit reichhaltigem Frühstücksbuffett und schöner Innenterrasse für das Frühstück an der frischen Luft.

Hotel Amalia, Landshut: Das Hotel wurde 2023 neu im alten Postgebäude aus dem Jahr 1905 eröffnet. Im Inneren sind viele Details des alten Interieurs wie z.B. der grüne Kachelofen, die Schalterschilder, die nun an der Rezeption hängen und die Mosaiken mit den typischen Postsymbolen erhalten geblieben. Die Unterkunft liegt direkt an der Isar und im kleinen bestuhlten Außenbereich kann man am Fluss entspannt einen Sundowner genießen. Feines Frühstücksbuffet auch mit veganen Leckereien.

Pension Jederzeit (Tiny House), Wallersdorf: Besonders Übernachtungserlebnis in den kleinen bunten Häusern mit eigenem Bad. Beim Frühstück legt sich Gastgeber Reinhard Lenz ordentlich ins Zeug und bereitet viele warme kleine Köstlichkeiten frisch zu.

Infobox Isarradweg mit Abstechern

START/ZIEL:

Der offizielle Start des Isarradwegs ist in Scharnitz in Tirol (Österreich). Wer die Isar jedoch auf der kompletten Reise von der Quelle bis zur Mündung begleiten will, der fährt die rund 12 Kilometer hinauf ins Quellgebiet im Karwendel. Das Ende des Fernradwegs liegt bei Deggendorf, dort mündet der Fluss in die Donau.

GESAMTLÄNGE

Isarradweg ohne Abstecher rund 299 Kilometer, mit unseren Abstechern und Einradeltour in München rund 483 Kilometer.

CHARAKTER

Der Isarweg ist in beide Richtungen befahrbar und ausgeschildert, teilweise mit einem besonderen “Isarradweg-Symbol” und auf einigen Abschnitten nur mit dem regionalen Radwegzeichen. Wer der Fließrichtung von Scharnitz folgt, hat nur wenige Höhenmeter zu erklimmen, mit Ausnahme der Weg ins Quellgebiet. Bei der Fahrrichtung gegen die Strömung, ist die Tour anspruchsvoller hat jedoch ggf. den Vorteil das man aus dem flachen Niederbayern kommend, auf den letzten Tourentagen von mehr und mehr Berggiganten des Wetterstein- und Karwendelgebirges umgeben wird.  Das Quellgebiet liegt auf 1.162 Metern und die Mündung im Bayrischen Wald auf circa 320 Metern. Häufig führt der Radweg auf wenig befahrenen aphaltierten Wegen. Der Streckenabschnitt entlang der Mautstraße sowie weiter zum Jäger von Fall ist am Wochenende stark befahren, dies sollte man möglichst bei der Streckenplanung berücksichtigen.

UNSERE ETAPPEN

  •  Einradeln und Radabholung in München (28 km)
  • 1. Etappe: Garmisch (S-Bahn) über Isarquelle nach Lautersee (Mittenwald)  (60 km)
  • 2. Etappe: Lautersee (Mittenwald) nach Lenggries-Fall (37 km)
  • 3. Etappe: Lenggries-Fall nach Bad Tölz  (31 km)
  • 4. Etappe: Bad Tölz nach Ismaning (82 km)
  • 5. Etappe: Ismaning nach Freising (81 km)
  • 6. Etappe: Freising nach Landshut (42 km)
  • 7. Etappe: Landshut nach Wallersdorf (78 km)
  • 8. Etappe: Wallersdorf über Isarmündung nach Plattling (Bahnhof) (44 km)

AN- UND ABREISE

Der Fernradweg ist aus unserer Sicht prädestiniert, um mit der Bahn anzureisen. Ideal gestaltet sich die Anfahrt mit der Bahn über München nach Scharnitz und auf der Rückreise ab Plattling mit dem Regionalzug zurück nach München und dann weiter in die Heimatregion.

E-BIKE-VERLEIH

BikeXperts München (089/37019620)

BESTE REISEZEIT

Sehr gut befahren kann man die Strecke von Juni bis Anfang Oktober. Dann sollte das Quellgebiet der Isar auch schon oder noch schneefrei sein. Während der Wiesenzeit in München sollte man die Tour meiden, denn zahlreiche Unterkünfte auch im weiteren Umland sind dann ausgebucht. Eine besonders schöne und ruhigere Reisezeit bietet sich ab Mitte September bis in den goldenen Herbst.

KARTEN/REISEFÜHRER

Isar-Radweg, bikeline Radtourenbuch, Verlag Esterbauer, Maßstab: 1:50000, ISBN: 978-3-7111-0100-6

ADFC-Radtourenkarte Blatt 26 Oberbayern West/München, Maßstab: 1:150.000 – ISBN: 978-3-87073-822-8
ADFC-Radtourenkarte Blatt 27 Oberbayern Ost/Chiemsee/Inn, Maßstab: 1:150.000 – ISBN: 978-3-96990-125-0

INFORMIEREN

Informationen zur Strecke, Unterkünften sowie weiteren Serviceangeboten bietet die Webseite: isarradweg.de

Weitere Flussradwege, die den Isarradweg tangieren sind z.B. der Bodensee-Königseeradweg und der Ammer-Amper-Radweg (bald auf unserem Blog verfügbar).


Noch mehr Bilder zum Träumen

  • Freisinger Innenstadt

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