Brot backen auf dem offenen Feuer mit der gusseisernen Kastenform von Petromax

Glutenfreies Quittenbrot

Glutenfreies Quittenbrot auf dem Lagerfeuer gebacken.

Neben der Feuerkanne haben wir nun eine neues „Outdoor-Kochutensil“ kostenlos von Petromax zum Ausprobieren bekommen. Die gusseiserne Kastenform, soll das Backen von Broten und Kuchen auf dem Feuer, in der Glut und im normalen Backofen ermöglichen. Das wollten wir natürlich direkt an der Grillstelle vor unserer Haustür ausprobieren.

Einfüllen des Teiges in die warme Form

Obacht bei zu viel Qualm … aber trotzdem immer lächeln. 😉

 

 

Wie von Petromax empfohlen, „heizen“ wir die Gussform vor. Der Teig wird in der Zwischenzeit verknetet und dann in die heiße Form eingefüllt. Dabei beißt der Qualm schon ganz schön in den Augen und wir müssen aufpassen, dass wir den Kasten auch treffen. Wenn alles drin ist, bitte nicht zu viel einfüllen, sonst stößt der Teig nachher gegen den Deckel, Deckel drauf und mit Glut oder wie in unserem Fall mit brennenden Hölzern bedecken. Auch aussen herum die Glut anschieben, schließlich soll es rundherum schön gleichmäßig garen. Aber zuviel ist auch nicht gut, wie ihr nachher sehen werdet.

 

Hitze von allen Seiten ist wichtig!

Hitze von allen Seiten ist wichtig!

Aussen schwarz und innen saftig

Deckel auf und was seht ihr?

Backzeiten auf dem Feuer sind andere als im Backofen zu Hause

Wir haben uns den Wecker auf eine halbe Stunde gestellt, um dann den Deckel abzuheben und das Brot oben herum etwas abtrocknen zu lassen. Tja und dann war´s so weit, wir lüften den Deckel … und … leider schon zu spät. Eine dicke schwarze Kruste hat sich an den Aussenseiten gebildet, da waren wir wohl doch etwas zu eifrig beim Feuer schüren und haben gedacht, wir können die Backzeiten unseres Elektroherdes einfach übernehmen. Falsch gedacht!

Wir geben aber nicht auf, denn es macht schon Spaß draussen am Feuer zu experimentieren und nun wissen wir auch, dass es gar nicht so viel Glut und Feuer benötigt.

Das Gute an Gusseisen ist die natürliche Antihaftbeschichtung. Und selbst unser angebranntes Quittenbrot löst sich problemlos aus der Form heraus. Bitte nicht den Fehler machen und die Form nun mit Spülmittel reinigen. Das schadet der Antihaft-Patina des Gusseisens. Einfach mit einem Stahlschwamm oder dem speziellen Ringreiniger und warmem Wasser abschrubben, schön trocknen lassen und für den nächsten Einsatz verstauen.

Danke an Petromax für das kostenlose zur Verfügung stellen der Backform.

Gusseiseren Kastenform

Leicht aus der Form zu lösen, selbst wenn Etwas angebrannt ist.

Gluten- und milchfreies Quittenbrot (vegan)

Falls ihr es auch mal ausprobieren möchtet, hier unser Rezept, aber bitte die Backzeiten selbst ermitteln. 😉

500 g Buchweizenmehl

1 Pck. Backpulver

750 g kleingeschnittene, gekochte Quitten (hierfür ist ca. 1 Kg Quitten erforderlich)

1 Zitrone

250 g Rohrzucker

1 Prise Salz

1 Tl Lebkuchengewürz

1 Tl Zimt

etwas Vanillezucker

250 g Rosinen

5-6 Eßl. Rum oder Obstler

200 g ganze Mandeln od. Hasel- od. Pecannüsse

Vorbereitung:

Ca. 1 Kg Quitten waschen, entkernen, kleinschneiden und in ca. 2 Liter Wasser 40 Minuten köcheln. Anschließend das „Quittenkompott“ durch ein Baumwolltuch abgießen. Saft auffangen und das Kompott über Nacht noch mit einem Brett beschweren. So wird nochmal mehr entsaftet.

Rosinen zusammen mit dem Alkohol in ein Gefäß geben und über Nacht einweichen.

Teigzubereitung:

Am nächsten Tag gekochte Quittenstücke mit dem Saft der Zitrone übergießen und mit Zucker und den Gewürzen vermengen und nochmal 2-3 Stunden durchziehen lassen.

Trockene Backzutaten (Mehl, Backpulver, Salz) in einer größeren Schüssel vermischen. Nach und nach die gezuckerten Quittenstücke hinzugeben und mit einem Teigschaber oder Küchenmaschine vermengen anschließend eingelegte Rosinen hinzufügen, weiter vermischen und abschließend die Mandeln bzw. Nüsse hinzufügen. Alles gut vermischen, der Teig ist ziemlich zäh und kann sehr gut auch manuell mit dem Teigschaber oder der Hand vermischt werden.

Backzeit bei 180 Grad (im Küchenbackofen) rund 75 Minuten, nach 60 Minuten mit einem Schaschlikstab aus Holz Teigkonsistenz prüfen.

 

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