Radtouren im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb – Naturgenuss, Panorama und echte Tourentipps

Zwei Radler stehen in Rottweil auf dem Marktplatz unterwegs im  Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Radtouren Schwarzwald und Alb – Start in Rottweil im Rad- und WanderParadies

Warum das Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb ideal für Genuss-Radtouren ist

Sanfte Täler, aussichtsreiche Höhen und bestens ausgeschilderte Wege: Die Radtouren im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb bieten gute Bedingungen für genussvolle Ausflüge, sportliche Herausforderungen und entspannte E-Bike-Touren. Zwischen den Quellen von Neckar und Donau erleben Radfahrer eine feine Kombination aus Natur, Kultur und landschaftlicher Vielfalt – hier finden Familien, Genießer und ambitionierte Radurlauber gleichermaßen ihr individuelles Sattelvergnügen. Wir haben uns vier Tage Auszeit vom Alltag gegönnt: Die historische Stadt Rottweil war unser Ausgangspunkt und wir haben vier ganz unterschiedliche, prima ausgeschilderte Halbtages- und Tagestouren erfahren. Durch unsere kurze Anfahrt, egal ob mit dem Pkw oder dem Zug, waren für uns der An- und Abreisetag gleichzeitig ganz wunderbare, entspannende Erlebnistage auf dem Fahrradsattel.

WERBEHINWEIS: Dieser Beitrag entstand im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb. Auf Art, Inhalt und Umfang unseres Artikels hat dies jedoch keinen Einfluss.


INHALTSVERZEICHNIS


Radfahrerin vor dem TK-Elevator-Testturm unterwegs im  Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb auf der Tour "Burgen am oberen Neckar".

Radtouren Schwarzwald Alb mit TK Elevator Testturm als Landmarke

Radtour 1 – Burgen am oberen Neckar: Radeln kombiniert mit Wandern ist Trumpf

Durch die Rottweiler Altstadt gelangen wir schnell ins Grüne, überqueren eine überdachte Holzbrücke und schon sind wir in der Natur. Schäfchenwolken sind heute Fehlanzeige und wir hüllen uns vorausschauend in Regenjacken. Satt blüht der gelbe Raps auf den Feldern, aus einiger Entfernung bleibt unser Blick am TK Elevator Testturm hängen. Diese 246 Meter hohe Landmarke schauen wir uns am Ende der Tour noch genauer an. Wir rollen bestens asphaltiert hinunter ins Naturschutzgebiet Neckarburg. Zwischendurch präsentieren sich wie auf dem Silbertablett zwei Umlaufberge. Der Neckar hat hier ganze Arbeit geleistet! Auf den beiden solitären Hügeln strecken sich struppige Wacholderbüsche in die Höhe: Bergle heißt der eine und auf dem anderen stehen die Überreste der Ruine Neckarburg. Offen gehalten wird diese Landschaft von Ziegen und Schafen, die hier ein feines Mahl vorfinden. Mitten im dichten Grün lugt die Brücke der A81 auf hohen Pfeilern hervor – trotzdem rundherum gibt es in der Stille Vogelgezwitscher pur.

Umlaufberg und Autobahnbrücke auf der Radtour "Burgen am oberen Neckar" im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Blickfang Umlaufberge – die Autobahnbrücke ist weit genug entfernt und stört die Ruhe nicht.

Am Fluss entlang

Wir erreichen den Neckar, der gut gelaunt über einige Schwellen springt – Büsche und Bäume ragen ins Wasser. Gleich drei gut ausgeschilderte Radwege des Rad- und WanderParadieses Schwarzwald und Alb sowie der Neckartal-Radweg, einer der baden-württembergischen Landesradfernwege, führen hier entlang. Wir schwingen parallel zum Wasser und sind umgeben von frischem Grün in verschiedensten Schattierungen. Auch der Regen kommt abwechslungsreich daher: Mal fein zerstäubt, mal piksen die Tropfen auf der Haut. In Talhausen gibt es einige Wehre, beim Fotostopp entdecken wir die etwas versteckte Ruine Herrenzimmer. Das ist ein sehr entspannter Abschnitt, flankiert von üppigen Felsen.

Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb: Radlerin mit Helm im Grünen auf dem Radweg "Burgen am oberen Neckar"

Die Burgruine Herrenzimmern braucht eine kleine Stütze! :-)

Bike & Hike: Schlichemklamm

Menschen sind uns auf der Strecke noch nicht begegnet, und wir freuen uns, dass wir nach kurzer Rucksack-Vesperpause am Sportplatz in Epfendorf mit Uwe Mei verabredet sind. Mit dem Naturschutzwart und zertifiziertem Wanderführer erkunden wir die nahe Schlichemklamm. Auf diesem naturbelassenen Abschnitt plätschert der insgesamt 33 Kilometer lange Fluss durch ein Landschaftsjuwel und mündet bei Epfendorf in den Neckar. Zum Wandereinstieg (Ausschilderung Paradiestour Schlichemklamm) gelangen wir auf dem Radweg und passieren den mächtigen Ramsteiner Felsen aus Muschelkalk. Dann geht’s zu Fuß weiter durch das Natur- und Vogelschutzgebiet Schlichemklamm. Der schmale Wanderpfad führt uns dicht am Flüsslein entlang. Naturexperte Mei zeigt uns am Wegesrand die vielfältige Flora und macht uns auf verschiedene Orchideen, Teufelskralle und Weißdorn aufmerksam. Wir kraxeln über Wurzeln und bemooste Steine, während die Schlichem über kleine Felsen und Steinterrassen hüpft. Dieses kleine Dschungelerlebnis macht uns viel Spaß. „An den Uferabbrüchen fühlt sich der Eisvogel sehr wohl, findet Brutplätze und Futter“, erläutert unser Begleiter. Wir beobachten die Landschaft noch aufmerksamer, vielleicht zeigt sich uns ja der blau-orange schillernde Fischjäger!? An einigen Stellen hat sich das Wasser in Gumpen gesammelt und gleicht einem perfekten,  „Naturfreibad“ für heiße Tage. Apropos, wir haben hier noch weitere erfrischende Wanderungen zusammengestellt.

Auf der Radtour "Burgen am oberen Neckar" im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb, kann man Radfahren und Wandern gut kombinieren. Wanderin macht ein Foto in der Schlichemklamm.

Auch bei wechselhaftem Wetter äußerst fotogen und empfehlenswert – die Schlichemklamm bei Epfendorf.

Höhenluft schnuppern

Nach diesem Wanderausflug zeigt uns der Radweg „Burgen am Neckar“, dass er mehr kann als flach – ganz zur Freude der Akkus! Die Räder sind super in Schuss, die haben wir bei der Radwelt Messmer in Rottweil ausgeliehen. Richtung Irslingen wechseln wir mal kurz in die Unterstützungsstufe Turbo und gelangen entspannt auf die Hochfläche. Wir cruisen erneut durch eine „Rapsodie“ in Quietschgelb. Auf den abschließenden zehn Kilometern durch Wald, Wiesen und Felder ist der eingehüllte TK Elevator Testturm unsere Orientierung! Zum Abschluss gelangen wir direkt an seiner Haustüre vorbei. Wer am Wochenende unterwegs ist, hat die Chance auf die 232 Meter hohe Besucherplattform zu fahren. Das endorphinausschüttende Vergnügen dauert gerade mal 30 Sekunden, dann ist man schon oben angelangt und kann die Aussicht hinüber in die silhouttenprächtige Altstadt genießen.

Die Radtour "Burgen am oberen Neckar" führt direkt am TKE Testturm vorbei. Informationen gibt es oben auf der Besucherplattform

Aussichtsreich UND informativ ist ein Besuch des TKE Testturms

Die höchste Besucherplattform Deutschlands auf dem TK Elevator Testturm

Mit seiner teflonbeschichteten, weißen Außenhülle erinnert der schlanke 246 Meter hohe TK Elevator Testturm Rottweil an die aufsehenerregenden Verhüllungswerke des Künstlerpaares Christo und Jeanne-Claude. Erschaffen wurde dieser Hingucker, mit der höchsten Besucherplattform Deutschlands, auf 232 Metern, vom renommierten Architekten Werner Sobek. Nicht als Touristenmagnet gebaut, werden im Inneren, in 12 Schächten revolutionäre Aufzugssysteme zu Testzwecken betrieben und Aufzüge der Zukunft zur Serienreife entwickelt. Uns bringt ein Aufzug in Windeseile mit einer Geschwindigkeit von 18 m/Sek (das entspricht 68 km/h) auf die begehbare Besucherplattform. Das fühlt sich fast ein wenig an wie verliebt sein, denn Schmetterlinge flattern im Bauch. Oben angekommen, genießt man den Blick über die Rottweiler Altstadt. Bei klarer Sicht zeigen sich sogar die Schweizer Alpen – dieser Genuss bleibt uns leider verwehrt. Der Testturm liegt übrigens direkt an der Radtour „Burgen am oberen Neckar“, ist jedoch nur am Wochenende und an Feiertagen für Publikum geöffnet. Für uns ist der Besuch des vierthöchsten Gebäudes (vor dem Ulmer Münster sowie dem Fernsehturm in Stuttgart) in Baden-Württemberg ein absoluter Höhepunkt!

Auf einen weiteren Blickfang schaut man ab dem Frühjahr 2026. Dann wird die 606 Meter lange Neckarline eröffnet, die sich dann als längste Hängebrücke im Schwarzwald bezeichnen darf und das Neckartal bei Rottweil überspannt. Die beiden Attraktionen lassen sich dann auch gut miteinander kombinieren.

Aussicht vom TK-Elevator-Testturm auf die Rottweiler Altstadt im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Aussicht vom TK-Elevator-Testturm auf die Rottweiler Altstadt

INFOBOX – Burgen am oberen Neckar

Daten der Originalroute ohne Abstecher. Unsere Routenführung und Fakten findet ihr in der Komoot-Beschreibung.

Länge: 32 km
Höhenmeter: 269
Zeit: ca. 2:30 Std.
Startpunkt: Bahnhof Rottweil
Einkehr:  unterschiedliche Möglichkeiten in Rottweil
Sehenswürdigkeiten: TK-Elevator Testturm, Rottweil
TIPP: Der Abstecher zu Fuss in die Schlichemklamm ist unbedingt empfehlenswert!

 


Auf einen Sprung zur Ruine Albeck in Sulz am Neckar auf der Radtour "An Neckar und Glatt" im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Auf einen Sprung zur Ruine Albeck in Sulz am Neckar

Radtour 2 – An Neckar und Glatt: Entspannte Runde mit zahlreichen kleinen Entdeckungen!

Heute bringt uns die Regionalbahn zum Einstieg in unsere flussreiche Radtour „An Neckar und Glatt“ nach Sulz am Neckar. Wir überqueren die steinerne Neckarbrücke; kaum losgeradelt, macht uns die Ausschilderung vom Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb zur Ruine Albeck neugierig. Wir stellen die Räder am Radweg ab, folgen der Markierung durch den Wald. Schnell erreichen wir Betriebstemperatur, denn die Ruine thront auf einem Höhenrücken über Sulz. Dort angekommen, werden wir mit einer schönen Aussicht auf den sich durch das Tal schwingenden Neckar belohnt! Von der mittelalterlichen Höhenburg sind noch Reste der Wehrmauern und des Palas mit Rundbogenfenstern vorhanden. Ein Abstecher mit überraschendem Perspektivwechsel!

Im Inneren der Käpelleslinde auf der Radrunde "An Neckar und Glatt", im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Im Inneren der Käpelleslinde kommt ein ganz besonderes „Raumgefühl“ auf.

Baumriese und Dorfidylle

Anschließend folgt der geschotterte Radweg einem munteren Auf und Ab. Mal plätschert der Neckar direkt neben uns, mal geht es vorbei an mit blühendem Hahnenfuß dekorierten Wiesen. Zottelige Wasserbüffel mit geschwungenen Hörnern blicken uns neugierig an: Übertourismus ist hier Fehlanzeige! Dann geht es hinauf nach Hochmössingen (auf rund 657 Höhenmetern), dem höchsten Punkt der heutigen Strecke. Hier erwartet uns die Agathakapelle samt Zwiebelturm. Daneben weilt die „Käpelleslinde“, ein wahrer Baumriese; das Alter der Sommerlinde wird auf 800 bis 1.000 Jahre geschätzt. Der Methusalem ist vollkommen hohl, mehrere Menschen finden gleichzeitig im Inneren Platz. Das Hineinkrabbeln ist ein besonderes Erlebnis, berührt blicken wir durch das Blattgrün gen Himmel. Das „besonderer Ort“-Gefühl, wird durch die liebevoll installierte Erfrischungsstation verstärkt; hier lässt sich die Zeit herrlich vertrödeln, bei einem Getränk oder Eis aus dem Kühlschrank. Entschleunigt rollen wir weiter durch das dörflich anmutende Hochmössingen.

Blühender Radweg mit Blick auf die Burg Hohenzollern auf dem Radweg "An Neckar und Glatt" im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Blühender Radweg mit Blick auf die Burg Hohenzollern.

Wiesenpfade und Vesperglück

Wir biegen ab auf einen Wiesenweg, fahren durch die blühende Wiesenpracht und blicken fasziniert auf die Schwäbische Alb, die sich im blauen Dunst abzeichnet. Majestätisch zeigt sich die Burg Hohenzollern – was für ein Sahneschnittenabschnitt! Wir rollen hinunter ins Tobeltal im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord: Von den Streuobstbäumen rieseln die weißen Blüten auf uns herab, ein Reh hüpft über die Wiese. Mit dem Schotter unter den Reifen mutet die Strecke immer wieder ein bisschen MTB-mäßig an. Wir entdecken eine Grillstelle mit Vesperhäuschen – wie für uns gemacht für unsere Pause mit Rucksackvesper. Landjäger, Käse, allerlei Gemüse zaubern wir hervor – frische Luft macht hungrig! Noch sechs Kilometer entlang der Glatt, dem zweiten, deutlich kleineren Fluss auf der gleichnamigen Radrunde, haben wir noch vor uns, bis zu unserem nächsten Stopp. Das Wasserschloss in Glatt erwartet uns, mit einem Museum und einem Café.

Museumsbesuch in Glatt auf dem Radweg "An Neckar und Glatt" im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Museumsbesuch in Glatt

Kulturpause im Wasserschloss Glatt

Genau gesagt, sind es vier Museen: das Adels-, Schloss- und Bauernmuseum sowie die Galerie Schloss Glatt. Im Schlossmuseum gibt es eine Kartendarstellung mit den Burgen und Schlössern am Neckar. Diese stellt eine aufschlussreiche Verbindung zur gestrigen Tour „Burgen am oberen Neckar“ her! Überrascht und angetan bin ich von den Kunstwerken, die in der Galerie ausgestellt sind. Die Dauerausstellung wird ergänzt von einem Ausstellungsbereich zum Kunstraum Rottweil und seinen prägenden Künstlern. Ein Bild von Norbert Stockhus, das Glatt von oben zeigt, ist mit besonderen Gimmicks, wie einem Tortenstück geschmückt. Wenn das keine Einladung ins benachbarte Café ist! Hier versinkt man in plüschig roten Samtsofas und kann sich am Hüftgold erfreuen, das es hier in Form gigantisch großer Tortenstücke gibt. Wer Kunst, Kultur und Kulinarik „unter einen Hut bringen möchte“, sollte für einen entspannten Stopp zwei Stunden einplanen. 

Kaloriennachschub im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb ist im Café in Glatt garantiert!

Süßes Hüftgold im Café im Schloss Glatt!

Rund acht Kilometer verbleiben bis zum Bahnhof in Sulz, um den randvollen Kohlenhydratspeicher etwas abzubauen. Der Radweg ist bestens asphaltiert; entspannt folgen wir den Schleifenformationen, die der Neckar durchs Tal legt. Oberhalb Fischingen blicken wir auf eine weitere Burgruine, die Wehrstein. Planmäßig und ohne große Wartezeit erreichen wir unseren Bahnanschluss, der uns pünktlich zurück nach Rottweil bringt – perfektes Timing.

INFOBOX – An Neckar und Glatt

Daten der Originalroute ohne Abstecher. Unsere Routenführung und Fakten findet ihr in der Komoot-Beschreibung.

Länge: 39 km
Höhenmeter: 320
Zeit: 3:00 Std.
Startpunkt: Bahnhof Sulz
Einkehr: Café im Schloss Glatt
Sehenswürdigkeiten: Kultur- und Museeumszentrum im Schloss Glatt
TIPP: Abstecher zu Fuß zur Ruine Albeck bei Sulz; Stopp an der Agatha-Kapelle mit uralter hohler Linde


Sehenswertes Rottweil

Eine Gänsehaut marschiert mir immer über den Rücken, wenn ich mitten auf der Hauptstraße, der Rottweiler Fußgängerzone, stehe und hinauf zum Schwarzen Tor blicke. Am Fasnetsmontag und -dienstag beginnt dort der Narrensprung und die Narren jucken in ihren Kleidle durch das Schwarze Tor; das nur ein kleiner gedanklicher Ausflug in den Winter. Die historische Innenstadt der ältesten Stadt Baden-Württembergs gleicht einer erlesenen Pralinenschachtel. Die alten Bürgerhäuser, häufig mit schmucken Erkern verziert und die kleinen Gässchen mit den besonderen Entdeckungen sind ihre köstliche Füllung. In der Badgasse gibt es z.B. die Aufzugsgauben, auch das „Kopfa-Lädle“, ein typisches Haushaltswarengeschäft in dem es alles gibt, ist einen Besuch wert. Wem der Kirchturm vom Heilig-Kreuz-Münster schief erscheint, hat keinen Knick in der Optik. Er neigt sich tatsächlich gewaltig, bestätigt uns die gebürtige Rottweiler Gästeführerin Cornelia Votteler, die uns durch die Altstadt begleitet! Wunderschön anzuschauen, sind auch die zahlreichen, oft kunstvoll gestalteten Ausleger an den Gebäuden, die (ehemals) z.B. Gaststätten, Juwelier- oder Schuhgeschäfte beherberg(t)en. Sehr lässig finden wir auch den Rottweiler Vierbeinern, denen man als Kunstwerke begegnet.

Radlerin mit Rottweiler Skulptur

Triberger Wasserfall auf der Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Die erfrischenden Triberger Wasserfälle, die höchsten Wasserfälle Deutschlands, sind eines der Highlights auf der Uhren-Route.

Radtour 3 – Uhren-Route: Runde für Genießer mit viel Kondition – oder Akkuladung!

Auf der Uhren-Route im Südschwarzwald „fängt der frühe Vogel den Wurm“. Denn diese Runde im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Schwäbische Alb gehört mit rund 55 Kilometern und knapp 1.100 Höhenmetern zu den längeren und anspruchsvolleren Touren. Außerdem gibt es zahlreiche Entdeckungen entlang der Strecke durch den Naturpark Südschwarzwald, für die man Zeit einplanen darf. Taufrisch steigen wir aus der Regionalbahn, die uns bemerkenswert verlässlich samt E-Bikes von Rottweil über Villingen-Schwenningen nach Triberg gebracht hat. Die Sonne reibt sich noch etwas müde die Augen, die Wettervorhersage verspricht einen perfekten Sonnenscheintag.

Trinkhisli mit Schnapsdrossel auf der Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Wunderschönes Arrangement am Wegesrand: Trinkhisli mit Schnapsdrossel; unterwegs sind wir mit bestens präparierten Leihrädern von Radwelt Messmer in Rottweil.

Rauschendes Naturkino: Triberger Wasserfälle

Nach dem ersten Anstieg hinauf ins Triberger Zentrum sind wir bereits im Kurzarmmodus. Wir steigen an den Triberger Wasserfällen vergnügt von den Rädern. Diese Wasserfälle sind die höchsten in ganz Deutschland; die Gutach stürzt sich hier in sieben Fallstufen 163 Meter ins Tal hinunter. Entlang des Pfads wandern wir, begleitet von einer eindrucksvollen Rauschkulisse am Fall entlang: Wir überqueren hübsche Brücken, beobachten das quicklebendige, klare Wasser, das über bemooste Felsbrocken hinunter ins Tal purzelt.

Kuckucksuhr der Firma ROMBA in Schonach auf der Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Stylische Kuckucksuhren der Firma ROMBA in Schonach.

Weiß der Kuckuck – Handwerkstradition mit Pfiff

Zurück auf dem Sattel erobern wir weitere Höhenmeter und erreichen die Wintersportdomäne Schonach. Hier guckt seit mehr als 130 Jahren der Kuckuck aus den handgefertigten Kuckucksuhren des Familienbetriebs Romba (Rombach & Haas). Verabredet sind wir mit Selina und ihrem Mann Andi, die das Unternehmen seit 2021 in der 5. Generation führen. Im Ausstellungsraum ist es bunt, ganz unterschiedliche Kuckucksuhren-Modelle hängen im „Schlafmodus“ an den Wänden. Für uns weckt Selina einen kleinen Kuckuck in einer tiefblauen, schlichten Uhr mit goldenen Zapfen; sehnsüchtig warten wir darauf, dass der kleine Vogel durch das Loch blickt und trällert. Dann geht es in die Werkstatt, in der die Uhren in Handarbeit zusammengesetzt werden. „Wir möchten die Kuckucksuhr immer wieder neu erfinden; d.h., sie kommt im neuen Gewand daher, und trotzdem wahren wir dabei die Tradition“, erklärt uns Selina, die die Kunstwerke entwickelt. Spannend finden wir die modernen Designs in teils poppigen Farben und auch die Individualisierungsmöglichkeiten: So werden z. B. Hölzer in den Kuckucksuhren verarbeitet, die die Kunden selbst mitbringen und einen persönlichen Bezug dazu hat. Auch skurrile Kundenwünsche werden erfüllt: Ein Kunde wollte gerne in seiner Uhr sein ausrangiertes Hüftgelenk integriert haben – auch das ist dem Romba-Team gelungen.

Schwäbische Gastlichkeit

Wer es genießt, in alt eingesessenen Gasthäusern mit schönem Ambiente einzukehren, wird in Rottweil fündig:

In der gemütlichen Weinstube Goldenes Rad sitzt man dicht beieinander. Wir hocken am Tisch der „Alten Herren“ eines Handball-Vereins, die hier jeden Montagabend ihren Stammtisch abhalten. Der kleine Raum ist holzgetäfelt, Messinglampen hängen über uns von unserem Platz im Erker haben wir einen Paradeblick über die Hauptstraße. Auf der Speisekarte stehen schwäbische Klassiker wie Zwiebelrostbraten, Ochsenbäckle und Rindsrouladen, jeweils mit Spätzle oder Bratkartoffeln; ein gemischter Salat ist selbstverständlich auch dabei. Seit mehr als 40 Jahren schwingt Wirt Gotthard den Kochlöffel. Als der dampfende Teller, mit der in brauner Soße badenden Rindsroulade, vor mir steht und ich den ersten Bissen probiere, überkommt mich die Erinnerung an meine Großmutter. Genauso köstlich hat es bei ihr auch geschmeckt. Wer ehrliche Küche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis mag, gerne auch mit Einheimischen ins Gespräch kommt, kann hier einen schönen Abend verbringen.Deftige Küche in Rottweil

Eine weitere leckere Adresse ist die Weinstube Grimm, die gegenüber vom Münster liegt. Auch hier ist das Ambiente sehr einladend, jedoch luftiger und die Auswahl größer und „internationaler“. Es werden z.B. auch Spinatknödel, Gnoccis und Linsen-Kokos-Falafel mit Tomaten-Oliven-Salsa angeboten. Auch hier gibt es natürlich Rostbraten und den typisch Schwäbischen Wurstsalat. Gut sitzen und genießen lässt es sich am grünen Kachelofen, auf den Eckbänken und amüsieren darf man sich zum selbstkritischen Sprüchle über den weit zurückliegenden Rottweiler Weinanbau: „Z´Rottwil wächst an Wi, er könnt it surer sie!“ Keine Sorge, das Weinanbauexperiment hat man in Rottweil längst aufgegeben. Es steht eine gute badische Auswahl auf der Karte.

Schwarzwaldidylle pur auf der Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Schwarzwaldidylle pur

Hoch hinaus: Weiden, Höfe und Donauquelle

Nach der Besichtigungspause wartet erneut Pedalarbeit, denn die Tour führt anspruchsvoll fort. Wir strampeln uns in Schonach den Berg hinauf und blicken ehrfürchtig zur Sprungschanze hinüber. Schnell sind wir umgeben vom menschenleeren Landschaftskino mit grenzenlosen Wiesen und schlängeln uns auf Schotterwegen vorbei an alten Schwarzwaldhäusern, die ihre Schieferdächer tief in die Stirn ziehen. An einem Hof erwartet uns ein handgefertigtes hölzernes Trinkhisl, das mit einem Bollenhut bemalt ist. Neugierig öffnen wir die Türe und ein hochprozentiges Kirschwasser und ein Schwarzwald-Gin grinsen uns an. Da können wir nicht widerstehen, verkosten und füttern die Vertrauenskasse! Wir knacken die 1.000-Höhenmeter-Marke, erreichen an der Martinskapelle oberhalb von Furtwangen die Donauquelle. Hier entspringt, beschützt von Flussgott Danuvius, der Hauptquellfluss der Donau, die Breg. Die Eselsbrücke aus der Schule „Brigach und Breg bringen die Donau zuweg“, kommt uns in den Sinn. Es lohnt sich, auf dem gepflegten Areal herumzuspazieren und einiges über den größten Fluss Mitteleuropas zu lernen.

Kulinarische Köstlichkeiten auf der Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Perfekter Rostbraten vom heimischen Rind

Auftanken am Brend

Hungrig und durstig kehren wir in der Gaststätte des Naturfreundehauses am Brend ein. Zufrieden genießen wir einen Rostbraten mit Fleisch vom heimischen Metzger und ein „ums Eck“ gebrautes Weizenbier aus der Brauerei Fürstenberg, einem der Sponsoren des Rad- und Wanderparadieses. Kurz darauf schlagen wir am höchsten Punkt der Tour, dem runden Aussichtsturm auf dem Brend, an. 83 Stufen führt uns die außen liegende Treppe hinauf, dann inhalieren wir die Aussicht. Die Schwarzwaldhoheiten geben sich die Ehre: Feldberg, Herzogenhorn, Hochfirst und auch die Schweizer Alpen zeigen sich bei guter Sicht! Nachdem wir nun rund 500 Höhenmeter aufwärts gesammelt haben, geht es recht pfiffig, auf gut asphaltierter Straße hinunter nach Furtwangen. Immer wieder blicken wir auf die Verkehrszeichen, auf denen motivierte Langläufer abgebildet sind. Auch im Frühling halten sich die Langlauf-Fans fit und kommen uns auf Rollskiern entgegen. Wer Lust hat, bremst am Deutschen Uhrenmuseum an. Wir ziehen durch, gelangen ins malerische Linachtal und folgen dem gleichnamigen mäandernden Bach. Sumpfdotterblumen und Löwenzahn haben einen gelben Teppich ausgerollt, Obstbäume tragen ein zartes Blütenkleid, Schafe, Kühe und Pferde stehen auf den Weiden – Idylle pur!

Wunderbares Wiesenradeln auf der Radtour Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Wunderbares Wiesenradeln auf den Schwarzwaldhöhen

Kraft in den Waden bzw. aus dem Akku braucht es wieder für den Anstieg zur Linachtalsperre. Auf zahlreichen Bänken kann man sich ausruhen oder etwas aus dem Rucksack snacken. Das unter Denkmalschutz stehende Areal gehört uns heute ganz alleine. Eine Landschaftszugabe erwartet uns im Bregtal, wo uns der frisch geschlüpfte Fluss dynamisch entgegenfließt. Dann präsentiert die Tour noch ein paar knackige Anstiege auf gut asphaltierten, wenig befahrenen Straßen; wie schön, dass wir grinsend in den Sportmodus schalten können. Unsere Runde schließt sich in Triberg, und wer die Triberger Wasserfälle im Abendlicht bewundern möchte, hat dazu Gelegenheit, denn bis 19 Uhr ist der Einlass sichergestellt. Keine Frage, wir haben Lust!

Triberger Wasserfälle ein Publikumsmagnet im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Abends hat man die Triberger Wasserfälle fast für sich alleine

INFOBOX – Uhren-Route

Daten der Originalroute ohne Abstecher. Unsere Routenführung und Fakten findet ihr in der Komoot-Beschreibung.

Länge: 55 km
Höhenmeter: 1.062
Zeit: 4:00 Std.
Startpunkt: Bahnhof Triberg
Einkehr: Naturfreundehaus Brend
Sehenswürdigkeiten: Triberger Wasserfälle, Triberg; Donau Ursprung
TIPP: Besuch der Schwarzwalduhrenmanufaktur ROMBA in Schonach

Villinger Altstadt, das Herzstück der Radtour Villinger Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Radtourenstart in Villingen am Riettor.


Informationen zum Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Schwäbische Alb

Energie tanken, wo der mittlere Schwarzwald auf die Schwäbische Alb trifft, sich die weite Baar erstreckt, an den Quellen von Neckar und Donau, in der Mittelgebirgs-Natur mit einer Höhenlage von 288 Meter an der Kinzig in Schiltach bis 1.163 Meter auf dem Rohrhardsberg in Furtwangen, in zauberhafte Bilderbuch-Landschaften. 30 Radtouren zwischen Sulz am Neckar und Blumberg sowie Schonach im Schwarzwald und Rottweil – machen das
„RadParadies-Tourenpaket“ komplett. Unterstützt durch regionale Partner , wie Bad Dürrheimer Mineralwasser, die Brauerei Fürstenberg, den Schwarzwaldhof, werden die Radrouten gut in Schuss gehalten.

Radtour 4 – Villingen-Route: kontrastreicher Stadt- und Naturmix

Die Villingen-Route ist eine leichte Halbtages-Runde und lässt das Herz von Fans historischer Altstädte mit viel Fachwerk-Charme in die Höhe hüpfen. Die Zähringerstadt Villingen hat eine fast vollständig erhaltene Stadtmauer, drei Stadttore, den Kaiser- und den Romäusturm, Mittelalter zum Anfassen!

Bächle in Villingen im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb

Obacht! bei den Bächle in Villingen.

Villinger Flair

Vom Bahnhof legen wir nur eine kurze Strecke zurück und gelangen beim Kaiserturm in den Stadtkern. Die Fußgängerzone ist morgens bis 11 Uhr für Fahrradfahrer freigegeben, und wir holpern über das Kopfsteinpflaster. Bestaunen kann man zahlreiche Häuser mit üppig verzierten Erkern und Giebeln. Riet-, Bicken- und das Obere Tor sehen sich zum Verwechseln ähnlich; unterscheiden sich jedoch durch die verschiedenfarbigen Ziffernblätter der Uhren in Blau, Rot und Grün. Dienten die Tore früher der Kontrolle, sind sie heute ein absoluter Hingucker. Augen auf bei den sogenannten Bächle, den schmalen Wasserkanälen von denen die Fußgängerzone durchzogen ist. Gut erkunden kann man das Städtle auf einem digitalen Stadtrundgang. Dafür das Rad am besten kurz abstellen, um gut mit dem Smartphone agieren zu können.

Die Uhren-Route im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb zeigt den Blick ins Glasbachtal

Blick ins Glasbachtal

Entlang der Brigach ins Grüne

Aus Villingen heraus führt uns die Strecke entlang der Brigach, dem kleineren Quellfluss der Donau. Vor uns zeigt sich die blaue Mauer, wie Dichter Hölderlin die Schwäbische Alb einst beschrieb. Die Landmarke, der TK Elevator Testturm im ca. 30 Kilometer entfernten Rottweil, belebt den Blick in die blühenden Wiesenteppiche. Die Sonne lacht, gelegentlich jault eine Motorsäge auf. In Neuhausen stoßen wir auf den vom Schwarzwaldverein angelegten Höfe- und Mühlenwanderweg: An den einzelnen, historischen Arrangements schlauen kleine Erklärungsschilder über deren Historie auf. Eine besondere Augenweide ist die Nonnenmühle mit dem durch die Wiese mäandernden Glasbach. Die sehr gut erhaltene Ruine Waldau, aus Buntsandstein erbaut, bei Buchenberg, lockt uns zu einem kleinen Abstecher. Wir gelangen über eine Wendeltreppe im Inneren des Burgfrieds hinauf und das Glasbachtal breitet sich malerisch unter uns aus. Ein Minigruppenfoto ist hier Pflicht! Die benachbarte Waldschänke ist leider nur am Wochenende bewirtschaftet. Greifvögel kreisen über unseren Köpfen und nach wenigen weiteren Kilometern kehren wir zum Mittagessen im Landgasthof Schappelstube in Königsfeld ein. Der Schappel ist übrigens der traditionelle Kopfschmuck, den unverheiratete Frauen zur Schwarzwälder Tracht trugen. Einen aufwändigen Hochzeitsschappel kann man im Lokal betrachten.

Sehr präsent auf der Radrunde Villinger-Runde: Waldradeln in Schwarzwald im Rad- und Wanderparadies

Waldradeln in Schwarzwald

Geruchsprobe im Schwarzwald

Die Villingen-Route führt uns dann in den Wald und wir inhalieren den Duft von Holz und Nadelbäumen. Wer mag hüpft vom Sattel und nimmt ein kleines, unbeobachtetes Waldbad. Heidelbeersträucher stehen rechts und links Spalier – im August locken die dunkelvioletten, süßen Beeren sehr verführerisch. Eine kleine Pause auf einer Luxus-Wellness-Liege inklusive Kniebank direkt am Engeleweg verleiht uns Flügel. Dann brausen wir vorbei an einigen typischen Schwarzwaldhöfen, die sich über die weite Landschaft verteilen. Das Naturschutzgebiet Groppertal kündigt sich an: Links zeigen sich massive Buntsandsteinfelsen, Kühe weiden auf den Wiesen, parallel zu unserer Strecke verlaufen die Bahnschienen und auch die Brigach ist wieder an unserer Seite. Wir radeln auf der Straße, uns begegnet jedoch kein einziges Fahrzeug! Komplett im Entschleunigungsmodus gelangen wir nach Villingen zurück. Wer noch Zeit hat, kann eine Besichtigungszugabe machen. Für uns endet heute unsere Kurzreise: Uns bringt der Zug nach Rottweil zurück, verabschieden uns schweren Herzens von dem schönen Städtle und unseren (zuver)lässigen Bikes und brechen auf zur Heimfahrt nach Stuttgart.

INFOBOX – Villingen-Route

Daten der Originalroute ohne Abstecher. Unsere Routenführung und Fakten findet ihr in der Komoot-Beschreibung.

Länge: 34 km
Höhenmeter: 291
Zeit: 2:00 Std.
Startpunkt: Bahnhof Rottweil
Einkehr: Landgasthaus Schappelstube in Königsfeld
TIPP: Digitaler Stadtspaziergang in Villingen; Abstecher und Aufstieg auf die Burgruine Waldau.

 


Alle übergreifenden Informationen zur Planung auf einen Blick

Übernachten:
MY HOME Hotel Lamm, Rottweil
Kulinarik in Rottweil:
Gasthaus Goldenes Rad und Weinstube Grimm, Rottweil
Radverleih:
Radwelt Messmer
Informieren:
Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
Landkreis Rottweil
Quellenland – Schwarzwald-Baar-Kreis

Triberg
Schwarzwald Tourismus


Ihr habt auch Lust auf Wanderungen im Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Schwäbische Alb?! Dann schaut doch mal bei unseren Wandererlebnissen vorbei.

Weitere Bildeindrücke unserer Erlebnisse im Rad-und WanderParadies Schwarzwald und Schwäbische Alb:

 

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