SalzAlpenTour Jochwand – Bad Goisern, Dachstein-Inneres Salzkammergut, Österreich

Alpen Dachstein Hallstätter See

Blick auf das Dachsteinmassiv

Dem lockenden Biergarten an der Rassingmühle direkt an der Traun gelegen, widerstehen wir tapfer beim Einstieg in die Tour. Los geht es mit leichtem Gefälle entlang der alten, aber immer noch intakten Leitungen in denen die Sole von Hallstatt bis nach Ebensee transportiert wird. Die Traun fließt rechts von uns und bald schon sehen wir rechts oberhalb den Predigtstuhl, ein weiteres sportives, mit Klettersteigelementen versehenes Mitglied der SalzAlpenTouren-Familie, gut erkennbar an der kleinen Höhle.

SalzAlpenTour

Entlang der alten Soleleitungen lässt es sich prima wandern.

Ebenfalls einladend sieht das Katergebirge aus, das sich in einiger Entfernung vor uns auftut. Direkt am Weg kommen wir vorbei an Wiesen und Frühblühern. An einigen Stellen drückt sich uns die kalkreiche Jochwand in den Weg. Kurz vor Weißenbach verlassen wir den Soleleitungsweg und zweigen ab in den Wald hinein. Dort steigt der recht schmale Weg überwiegend durch den Buchenwald gemächlich an und wir werden immer wieder belohnt mit Ausblicken zuerst hinunter nach Bad Goisern, später zeigt sich uns dann der Hallstätter See und dahinter entdecken wir das Dachsteingebirge. Nach der langen Waldpassage öffnet sich das Gelände und wir sind umringt vom Katergebirge, dem Krippenstein, dem Kalmberg (Hausberg von Bad Goisern). Dann navigiert uns ein schmaler Pfad an der Abbruchkante der Jochwand entlang. Oben an der Jochwandwarte auf 800 hm „am Gipfel“ der Tour angekommen, begeistert uns der wundervolle Ausblick sowohl von der Aussichtsplattform als auch von der Sitzbank-Garnitur direkt daneben. Erneut führt ein schmaler, teils sehr steiler und mit Wurzeln und kleinen Felsen versehener Waldpfad wieder ca. 300 hm hinunter. Wir treffen auf einen Forstweg und biegen kurze Zeit später wieder in den Wald hinein. Vom glucksenden Jochbach werden wir in Empfang genommen, an ihm geht es ein Stück entlang und dann sind wir auch schon bald wieder an der Rassingmühle angekommen – jetzt ist es Zeit für ein kühles Radler!

Einkehr in der Rassingmühle

Start- und Endpunkt der Wanderung ist die Rassingmühle.

Ausflugstipp: Die Salzwelten Hallstatt, mit dem ältesten Salzbergwerk der Welt, liegen nur rund 12 km von Bad Goisern entfernt. Bei der geführten Besichtigung erfährt man viel zum Thema Salzgewinnung und außerdem hat sie zahlreiche Spaßfaktoren zu bieten. Angefangen mit der Fahrt hinauf in der Panoramabahn, über die Umkleide in die Bergmann-Outfits, der mit 63 Metern längsten Untertage-Rutsche Europas, dem Bronzezeit-Kino und abschließendem magenkribbelnden Blick von der stylischen Aussichtplattform Welterbeblick hinunter auf den Hallstätter See, den sollte man sich nicht entgehen lassen!

Welterbeblick

Den *Welterbeblick* über den Hallstättersee sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Salzwelten Hallstatt

Ein Besuch der *Salzwelten* lohnt sich nach der Wanderung auf jeden Fall noch.

Infobox:

Länge: 7 km

Höhenmeter: 438 m Aufstieg

Anspruch: leicht – mittel

Tiefster/höchster Punkt: 764 m Parkplatz Hammerstiel/1417 m Archenkanzel

Parkmöglichkeit: Parkplatz in Bad Goisern, nur wenige Gehminuten vom Einstieg entfernt.

Sehenswürdigkeiten auf der Tour: Archenkanzel, Königssee-Blick, Nationalpark-Informations-Hütte

Salztipp: Salzwelten Hallstatt

Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Rassingmühle, Unterjoch 13, 4822 Bad Goisern am Hallstättersee

Benachbarte Salzalpentour: Bad Goisern – Predigtstuhl ( 6,4 km, Aufstieg 660 m); Tour mit seilversicherter Stelle.

Buchtipps: Salzalpensteig, Kompass Verlag, ISBN: 978-3-99044-042-1; Wanderkarte SalzAlpenSteig, Kompass Verlag, ISBN: 978-3-85026-971-1


Vielen Dank an die Dachstein-Region für die Organisation und Einladung zu diesem Outdoor-Erlebnis im Rahmen einer Pressereise.

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One Response to SalzAlpenTour Jochwand – Bad Goisern, Dachstein-Inneres Salzkammergut, Österreich

  1. Der Hallstätter See und Bad Goisern stehen schon auf unserer To-Do-Liste. Auch wenn wir keine Wanderer sind, gibt’s dort einiges für uns zu entdecken. Eure Fotos machen Lust darauf.

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