Paradiesische Auszeit in den Cabanes in Vebron im Lozère

Ma p´tit cabane en Lozere

Baumhaus in Vebron

Ambiente: Am Ortsende von Vebron, das 35 permanente Einwohner zählt, haben Christy und Bruno ein kleines Erholungs-Paradies geschaffen. Die ungewöhnlichen Unterkünfte, eine Mischung aus Wald- und Baumhaus schmiegen sich fast an den Felsrücken der Causse Mejan und im Frühjahr ist der „Naturgarten“ überzogen mit gelb blühendem Ginster. Vebron selbst ist idyllisch verschlafen. Vor der Mairie plätschert ein kleiner Dorfbrunnen umrahmt von blühenden Kastanienbäumen und diese zaubern einen köstlichen Duft in unsere Nasen. Genau hier sind wir auch mit dem Hausherrn Bruno verabredet, der uns und unser Gepäck in einem kleinen Caddy die wenigen hundert Meter den schmalen Weg hinauf zu den Ma p´tite Cabane en Lozère chauffiert.

Ausstattung: Vier liebevoll eingerichtete sogenannte Cabanes aus Holz, machen den Aufenthalt zum Vergnügen. Unser kleines Haus für bis zu fünf Personen trägt den Namen „Le Loup“ und der Wolf zieht sich auch durch die Inneneinrichtung des Schmuckstücks. Wölfe blicken uns von den Bildern entgegen, kleine Stoff-Wölfe sind drapiert und auch als Holzarbeit begegnet er uns wieder. Daneben gibt es noch den „Cerf“ (Hirsch) mit Platz für zwei Personen und „Renard“ (Fuchs) für bis zu vier. Alle Cabanes sind isoliert und mit Heizung sowie einer kleinen Küchenzeile mit Zwei-Plattenherd und Mikrowelle ausgestattet. Ebenso gibt es ein hübsches Badezimmer mit Dusche und Nasstoilette. Die vierte Cabane „L’Ecureuil“ ist mit einer Besonderheit versehen, denn sie steht auf rund vier Meter hohen Stelzenbeinen und ermöglicht einen majestätischen Über- und Ausblick.
Wer sich eine körperliche Wellness-Einheit gönnen möchte, kann das Spa, direkt neben der Massage-Cabane für sich buchen.

Le nid l´aigle

Der Adlerhorst wird bald bewohnbar.

Besonderheiten: Zum typisch französische Frühstück trifft man sich entweder im Haus der Gastgeber (hier kann man übrigens auch ein mehrgängiges Abendessen genießen) oder man holt sich dort seinen „Rotkäppchen-Korb“ mit Kaffee, Baguette, Brioche, Marmelade und Butter ab.  So beginnen wir den Tag auf der Terrasse unserer Cabane mit der Entspannungsmusik „Bachplätschern“ im Hintergrund. Dieser Platz eignet sich auch bestens, für den abendlichen Schlummertrunk mit den Käuzchen.
Im Frühjahr-Sommer 2015 entsteht ganz oben, gefühlt mitten in den Felsen mit „Le nid de l´aigle“ (der Adlerhorst) eine weitere ganz einzigartige Übernachtungsmöglichkeit. Das Doppelbett befindet sich sozusagen unter freiem Himmel und geschützt unter einer Glaspyramide lässt sich der nächtliche Sternenhimmel herrlich beobachten.

Kleiner Minuspunkt: Leider haben wir dort nur eine Übernachtung verbracht und das „L’Ecureuil“ war an dem Abend schon vergeben. Für alle die ohne permanentes Handy-Netz nicht leben können, wird es schwierig!

Mögliche Outdoor-Aktivitäten: Die nahe Umgebung ist ein wahres Outdoor-Eldorado und Vebron liegt im Herzen des Parc National des Cévennes. Im nahegelegenen Florac warten Klettersteige auf die Eroberung.

Buchung: Die Ma p´tite Cabane en Lozère sind ganzjährig buchbar, sowohl als Einzel-, Wochenend- oder Wochenbuchung, lediglich im August sind nur Wochenbuchungen möglich. Mit Christine und Bruno haben wir uns in einem französisch-englischen „Hände und Füße-Kauderwelsch-“ wunderbar verständigt.
Buchung unter: http://www.ma-cabane-en-lozere.com/

Vielen Dank an Lozère Tourismus für die Organisation und Einladung zu diesem Outdoor-Erlebnis.

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6 Responses to Paradiesische Auszeit in den Cabanes in Vebron im Lozère

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  2. Antje says:

    Vom Bett aus die Sterne sehen, traumhaft. Und auch sonst ist die Gegend ganz nach meinem Geschmack. Erinnert mich ein bisschen an die Ardeche.

  3. Sabine says:

    Holzhaus, Hügel, Himmel – was für eine erholsame Trilogie!

  4. Monika says:

    Das klingt sehr verführerisch, Silke. Die Lozere steht sowieso schon auf unserer Reisewunschliste und rückt damit noch ein Stück weiter nach oben.

  5. Andreas says:

    Liebe Silke,

    So stelle ich mir Urlaub vor. Mit einem Buch, einer Flasche Rotwein und ohne Handy eine Woche im Baumhaus. Mitten in der Natur. Gibts was schöneres? Gruss Andreas

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